20 Jahre Atelier FarbGewand Ursula Schmelzer in Hürth

Über die Ausstellung

Kunst entdecken, ins Gespräch kommen und Neues sehen

Rückblick auf die 20. Ausstellung von Ursula Schmelzer im Löhrerhof

Wer den Löhrerhof an diesem Wochenende betrat, merkte schnell: Diese Ausstellung wollte nicht nur betrachtet werden. Sie lud dazu ein, genauer hinzusehen, sich Zeit zu nehmen und mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen.

Zum inzwischen 20. Mal präsentierte die Hürther Künstlerin Ursula Schmelzer ihre Arbeiten im historischen Löhrerhof. Gemeinsam mit ihren Gastausstellerinnen Birgit Lieven, Irene Meyers und Jeannette Valkenburg entstand eine abwechslungsreiche Ausstellung mit ganz unterschiedlichen kreativen Handschriften.

Ursula Schmelzer – Fundstücke werden zu Geschichten

Im Mittelpunkt standen die Werke der Gastgeberin Ursula Schmelzer. Ihre Arbeiten leben von Farben, Strukturen und ungewöhnlichen Materialien. Alltagsgegenstände, Fundstücke und bereits gebrauchte Dinge werden zu Bestandteilen neuer Objektbilder und dreidimensionaler Arbeiten.

Gerade das macht ihre Kunst spannend: Oft entdeckt man erst beim zweiten Blick, was sich hinter einzelnen Formen und Materialien verbirgt. Gebrauchsspuren, Brüche und Unebenheiten werden nicht versteckt, sondern bewusst in die Gestaltung einbezogen. So entstehen Werke, die von Veränderung, Erinnerung und einem neuen Leben für scheinbar ausgediente Dinge erzählen.

Unterschiedliche kreative Handschriften

Einen besonderen Kontrast dazu bildeten die Arbeiten der Gastausstellerinnen.

Birgit Lieven brachte mit ihrer floristischen Gestaltung natürliche Materialien, Formen und Strukturen in die Ausstellung. Ihre Arbeiten zeigten, wie eng Floristik und künstlerische Komposition miteinander verbunden sein können.

Irene Meyers ergänzte die Ausstellung mit ihrer eigenen künstlerischen Handschrift und sorgte damit für einen weiteren spannenden Wechsel von Formen, Materialien und Ausdrucksweisen.

Mit den handgefertigten Schmuckunikaten von Jeannette Valkenburg kam schließlich eine besonders filigrane Form der Gestaltung hinzu. Ihre Schmuckstücke verbinden handwerkliche Präzision mit künstlerischer Formgebung. Kleine Details, Oberflächen und Materialien werden zu eigenständigen Kompositionen.

Vier Handschriften – eine Ausstellung

Gerade die Vielfalt machte den Rundgang interessant. Objektkunst, Fundstücke, florale Gestaltung, individuelle künstlerische Arbeiten und Unikatschmuck begegneten sich in den historischen Räumen des Löhrerhofs.

Die unterschiedlichen Arbeiten standen dabei nicht nebeneinander, sondern ergänzten sich. Farben, Materialien und Formen tauchten an verschiedenen Stellen wieder auf und schufen immer neue Blickbeziehungen.

Besonders angenehm war die persönliche Atmosphäre. Besucher konnten nicht nur schauen, sondern auch Fragen stellen und mit den Künstlerinnen über ihre Ideen, Materialien und Arbeitsweisen sprechen.

Nach zwanzig Ausstellungen ist die Präsentation von Ursula Schmelzer im Löhrerhof längst zu einem Ort der Begegnung geworden. Durch die wechselnden Gastausstellerinnen und Gastaussteller bleibt jede Ausstellung anders und bietet auch wiederkehrenden Besuchern Neues.

Und so verließ man den Löhrerhof am Ende mit dem, was eine gelungene Ausstellung ausmacht:
… mit neuen Bildern im Kopf und dem Wunsch, beim nächsten Mal wieder etwas zu entdecken.

Die Location

gezeigte Arbeiten von Ursula Schmelzer

Impressionen der Ausstellung ZWANZIG

Vielen Dank an alle Aussteller & Besucher